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Cod Ghosts maske

Auch wir haben gezockt bis die Finger qualmen und ziehen ein Fazit zum Call of Duty Ghosts Multiplayer. Der seit November auf dem Markt erschienene Shooter bietet im Multiplayer 14 verschiedene Maps, 15, wenn man vorbestellt hat. Das letzte Spiel von Infinity Ward war Call of Duty Modern Warfare 3, mein persönlich bestes Cod. Nun ist Ghosts eine Mischung von der Black Ops und der MW-Reihe. Das Design der Maps ist mehr auf Modern Warfare und die Waffen mehr auf Black Ops ausgerichtet. Also eine gute Mischung von Infinity Ward. Der Singleplayer lässt auf eine Fortsetzung hoffen, aber darauf wollen wir nicht weiter eingehen.

Auf den Current-Gen-Konsolen können bis zu 12 Spielern gleichzeitig die Maps rocken, auf den Next-Gen-Konsolen und dem PC sind es bis zu 18, die die Patronen fliegen lassen. Die Splitscreen Funktion gibt es weiterhin auf Konsolen, aber nur für maximal 2 Personen.

Viel Neues von Infinity Ward

Im Spiel ist es so das man den Soldaten-Editor hat, in dem man seinen Soldat Designen kann und ihm Klassen erstellen kann. Etwas neues ist, dass es nun auch eine Frau gibt, mit der man spielen kann. Da stellt sich bei vielen die Frage warum man als Frau einen Vorteil hat? Ganz leicht. Die Frau ist kleiner und zierlicher, nicht viel aber ein Unterschied ist zu sehen, das heißt also die Frau bietet weniger Angriffsfläche und ist somit schwerer zu treffen. Dieser Editor basiert auf Trupppunkte, die man im Spiel selbst verdienen kann und muss. So kann man an neue Waffen kommen und dafür Aufsätze, Granaten, Extras und Abschussserien. Darüber hinaus kann man mehr als einen Soldaten haben, man muss aber pro Soldat alle Waffen neu kaufen und das mit dem selben Trupppunkten.

Für mich ist der Editor nicht so gut, weil man keinen richtigen Anreiz mehr hat das Spiel zu spielen und sich zu leveln. Das liegt daran, dass man sich die Waffen einfach mit Trupppunkten kaufen kann und dazu auch die passenden Aufsätze. Bei MW3 und Black Ops 2 hat man den Anreiz neue Waffen zu bekommen oder die Waffe auf Diamant zu bekommen, was bei Ghosts einfach nicht mehr der Fall ist und es damit ein Stück langweilig wird.

Bei der Grafik und Optik kann man eine deutliche Steigerung sehen, aber es kann auf Next-Gen bei weitem nicht mit einem Battlefield 4 mithalten. Dieses mal hat Infinity Ward auch deutlich mehr auf Details im Design geachtet und viele kleine Dinge hinzugefügt. Das fällt besonders in der Kampagne auf, den dort gibt es z.B. Tafeln mit Chemieformeln, Zeitschriften an der Wand oder Bücher.

Das Spiel ist eine Mischung aus der MW und Black Ops Reihe, in dem man noch viel mehr auf sein eigenes Team angewiesen ist, denn wenn man dein Team nicht gut ist, ist es fast unmöglich zu gewinnen. Das war bei den Vorgängern nicht so extrem. Die größte Macke des Spiels besteht darin, dass es nun sehr einfach ist zu Campen, bzw. es gibt mittlerweile viel zu viele Camper. Das liegt daran, dass die Maps so sehr verwinkelt sind, dass hinter jeder Ecke jemand sein kann. Das ist ein großer negativ Punkt.

Ein weiterer Schwachpunkt ist das Spawnsystem. Das haben sie sehr schlecht gemacht, denn manchmal ist es so das man spawnt und dann direkt von hinten getötet wird, also man wird nicht an sicheren Stellen gespawnt. Spawntrampen ist also möglich, was totaler Mist ist.

Zu den Maps selber kann man sagen, dass sie ein gutes Design haben und die Maps – bis auf eine – sehr groß sind, im Gegensatz zum letzten Spiel von Infinity Ward deutlich größer sind. Vor allem die Map “Stoneheaven” ist für ein Standard Spiel 6 gegen 6 viel zu groß und man kann dort mit Maschinenpistolen gar nichts reißen, da es viel zu große Entfernungen sind. Außerdem kann man durch die K.E.M.-Strike die Map Strikezone komplett zerstört werden und man muss sich wieder neu zurecht finden. Die K.E.M.-Strike ist wie die M.O.A.P. bei MW3.

Außerdem gibt es nun eine neue Waffenklasse, die DMRs, also Halbautomatische Sturmgewehr. Darunter fallen die Waffen: MR-28, MK14 EBR, IA-2 und die SVU. Diese lassen sich super spielen, insofern man mit Halbautomatik klar kommt.

Die Spielmodi

Noch in MW3 gab es den sehr beliebten Modi »Teamverteidiger« oder »Bodenangriff« , dieser wurde leider komplett rausgenommen. Dafür gibt es jetzt Modi wie »Aufgeputscht«, »Blitzangriff«, »Suchen und retten« sowie »Gejagt«.

Hinter den Modi versteckt sich folgendes:
“Suchen und Retten” ist eine Mischung aus “Abschuss Bestätigt” und “Suchen und Zerstören” (diese beiden stehen ebenfalls zur Verfügung, Suchen und Zerstören kam aber später erst durch einen Patch). Es ist so, dass wenn man getötet wird, man nicht direkt komplett rausfliegt, wie bei Suchen und Zerstören, sondern man kann durch einsammeln einer Hundemarke, die über der Leiche schwebt, entweder den Spieler wiederbeleben oder ihn komplett ausschalten, sodass er nächste runde wieder dabei ist. Das hat zur Folge, dass man schon verloren geglaubte Runden, durch einsammeln der Marken für sich entscheiden kann. Man muss nun nicht nur die Gegner eliminieren sondern auch noch dafür sorgen, dass sie ganz ausgeschaltet sind, was den Nervenkitzel mehr hebt, denn solche Marken werden vom eigenen Team meistens im Auge behalten, um die mögliche Komplette Eliminierung zu verhindern. Man ist nun noch viel mehr auf sein Team angewiesen: Hat man helfende Spieler, die man dort braucht, oder Einzelkämpfer.

Der Modus “Gejagt” ist ein normales Team-Deathmatch, nur das alle mit der PDW, eine Dreischuss Handfeuerwaffe, starten und lediglich 12 Kugeln vorhanden sind. Auf der Map werden dann Kisten mit zufälligen Waffen abgeworfen, in denen insgesamt 5 Waffen drin sind, mit verschiedenen Aufsätzen und Munition.

Capture the Flag wurde ebenfalls  raus gestrichen, aber dafür gibt es jetzt den meiner Meinung nach besseren “Blitzangriff” Modus. Dort ist es so das jedes Team einen Leuchtkreis, den es zu verteidigen und zu erobern gilt. Man muss einfach in den Kreis laufen um einen Punkt zu machen, danach sperrt ein Timer den Kreis 10 Sekunden. Das ermöglicht einen Kontor. Das Spiel ist beendet wenn ein Team die höchste Punktzahl erreicht hat. Das einzige negative ist das dieser Modus noch mehr zum Campen anregt, da man entweder im eigenen Spawn wartet oder im Gegnerischen Spawn. Ansonsten ist der Modus deutlich besser als “Capture the Flag” in MW3.

“Aufgeputscht” ist ein Modus in dem man 30 Sekunden Zeit hat einen Gegner zu töten ansonsten flieg man in die Luft. Wenn man einen Gegner gefunden und eliminiert hat, wird man schneller und hat mehr Feuerkraft. Jedes mal wenn man dann einen nächsten Gegner tötet werden 30 Sekunden addiert, bis man selber stirbt. Die 30 Sekunden ablaufen lassen ist aber selbst mit verstecken sehr schwer, denn man wird vorher von einem Gegner gefunden. Dadurch entsteht eine richtig schnelle Schießerei, die Laune macht.

Diese neuen Modi sind im Großen und Ganzen besser als die in den vorherigen Spielen, außer dass man noch mehr auf sein Team angewiesen ist. Die neuen Modi machen deutlich mehr Spaß und ich z.B. spiele nun mit mehr Abwechselung, also nicht nur noch Team-Deathmatch oder Herrschaft, sondern auch Blitzangriff oder Aufgeputscht.

Abwechslungen neben dem Multiplayer

Wenn man gerade keine Lust auf das Rumgeballer im Mehrspieler hat, dann kann man als Abwechslung den Trupp-Modus oder den Extinktion-Modus spielen.

Alien Ghosts

Der Extinktion-Modus kann man mit dem Zombie-Modus aus Black Ops II vergleichen, nur das man dort gegen Aliens kämpft und nicht gegen Zombies. Man wird per Helikopter in einen Vorort einer Stadt gebracht. Man hat nichts als eine Handfeuerwaffe und den Bohrer mit dem man die Aliennester zerstören muss. Man muss sich vom Vorort bis hinter Stadt kämpfen, dabei wird man von mehreren Aliens gestört. Es gibt normale Aliens, Skorpion Aliens und noch weitere. Wenn man es dann bis ans Ende geschafft hat und alle Nester zerstört hat, zündet man eine Atombombe, die alle Aliens eliminiert. Aber das hat einen Haken, man hat nur 4 Minuten Zeit um wieder zum Helikopter zu kommen. Also die Beine in die Hand und los. Am Helikopter angekommen und man hat es geschafft. Den Modus kann man alleine, im Splitscreen oder Online mit Freunden spielen. Mit maximal 4 Leuten ist es  spielbar, aber wenn man es schaffen will, sollte man es mit 4 Leuten spielen, denn alleine ist es echt richtig schwer. Also damit ist der Extinktion-Modus eine gute Abwechslung zum Multiplayer.

COD Ghosts Squads

Außerdem ist der Trupp-Modus eine sehr gute Abwechslung und etwas komplett neues. Jeder Spieler hat seinen eigenen Trupp, der aus dir selber und 5 KIs besteht. Man kann Widerstand, Truppangriff, Trupp gegen Trupp und Kriegsspiel spielen. Beim Widerstand spielt man sich selbst plus maximal 3 weitere gegen KI, die in Wellen kommen. Truppangriff heißt man spielt mit dem eigenen Trupp gegen den Trupp eines anderen, der komplett als KI ist. Also man selbst gegen 6 KIs.

Trupp gegen Trupp bedeutet man spielt mit dem eigenen Trupp gegen einen anderen Spieler mit seinem Trupp und das Online. Im Kriegsspiel spielt man mit insgesamt 6 Spielern Online gegen Ki.

Der Trupp-Modus ist also ebenfalls eine gute Abwechslung, aber auf Dauer wird das Spiel gegen KI recht langweilig. Bei Trupp gegen Trupp hat man aber immer viel Spaß, da man einen echten Gegner hat, mit dem man sich messen kann. Das beste am Trupp-Modus ist aber, dass sich die KIs dem eigenen Spiel anpassen, dass heißt wenn man viel Campt, dann sitzen auch die Kis nur in den Ecken. Wenn man aber viel rum läuft, spielen die Kis auch so. Wenn man seinen Spielstil dann wieder ändert dauert es zwar seine Zeit, bis die KIs das auch tun, aber so kann man den eigenen Trupp individuell anpassen. Deshalb ist jeder Gegner, wie im Online Modus anders. Man muss ich immer wieder neu auf den Gegner einspielen. Außerdem eignet sich der Trupp-Modus um nach einer längeren Spielpause wieder rein zu kommen, um dann wieder in den Mehrspieler einzutreten. Man merkt zwar noch, dass es KIs sind, aber wenn der echte Spieler gut ist, wird es automatisch schwerer gegen die KIs anzukommen.

Im Gegensatz zu den anderen CoD Titeln hat man nun mehr Abwechslung zum Multiplayer und jedes Spiel ist unterschiedlich. Also nicht wie Spezialeinheit bei MW3, wo es eigentlich immer gleich ist und irgendwann sehr langweilig wird. Das heißt hier hat Infinity Ward gute Arbeit geleistet

Fazit:

Das Spiel ist zählt z8u den besseren Call of Dutys. Es überzeugt durch Grafik und Design. Eine gute Mischung der vorherige CoD Titel. Ein Schwachpunkt wird durch die verwinkelten und manchmal zu großen Maps deutlich. Außerdem ist in diesem Spiel das schlechteste Spawnsystem was CoD je hatte. Trotzdem macht das Spiel ein riesen Spaß, vor allem mit Freunden. Außerdem punktet das Spiel durch viel Abwechselung, wenn der Mehrspieler gerade nicht so gefragt ist. Wenn man nicht weiß was man spielen soll, dann kann man auf jeden Fall Ghosts empfehlen.

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28. Februar 2014 • Von Fabian • Thema:

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